Connected: Stand des BEFG bei #LK22

Vernetzung beim Willow Creek Leitungskongress in Leipzig

Passend zum Thema der Konferenz „Connected“ (verbunden) nutzte der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) seinen Stand beim Willow Creek Leitungskongress #LK22 Ende August in Leipzig, um sich zu vernetzen. Vertreterinnen und Vertreter der Theologischen Hochschule Elstal und der Akademie Elstal stellten die Bildungsarbeit des Bundes vor.

Vom 25. bis 27. August kamen bei dem Kongress 4.650 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Messe Leipzig und an acht Übertragungsorten zusammen. Redner und Rednerinnen wie der Theologe Prof. Dr. Michael Herbst, die US-amerikanische Neurowissenschaftlerin Prof. Tali Sharot, der Gemeindegründer Renke Bohlen, die Theologin Daniela Mailänder oder der Gründer der „International Justice Mission“ Gary Haugen gaben zahlreiche praxisnahe und ermutigende Impulse, wie Leiterinnen und Leiter Herausforderungen bewältigen und Gemeinde bauen können. Wege zu finden, um nach den Umbrüchen durch die Corona-Pandemie wieder mit Menschen in Verbindung zu kommen – dieses Motiv zog sich wie einer roter Faden durch die Tage. Jan Primke vom BEFG-Arbeitskreis Musik und Gemeinde war Teil der Band, die in jeder Session einen mitreißenden Lobpreis gestaltete.

„Die Suche nach dem Aufbruch: Wie kann es in diesen unsicheren Zeiten vorangehen?“ Diese Frage zog sich für Daniel Mohr, den Leiter der Akademie Elstal, durch den Leitungskongress und auch durch viele Gespräche am Stand des BEFG: „Darin ging es um die Suche nach dem passenden Studienplatz, die Weiterbildung von Gemeindeleitungen und den Umgang mit ganz unterschiedlichen Gemeindesituationen – oft herausfordernd, aber auch mit viel Freude und einem guten Kaffee.“ Gesine Möller, Studentin an der Theologischen Hochschule Elstal, führte anregende Gespräche zu den Bildungsangeboten. So sei eine Person über die Möglichkeit begeistert gewesen, dass auch in der zweiten Lebenshälfte ein Theologiestudium möglich ist und eine Perspektive bietet. Und auch die „Möglichkeiten der Schulungen durch die Akademie“ seien auf positive Resonanz gestoßen.

Foto: Helge Eisenberg

Foto: Anika Eichstädt

Neben Gesprächen über die Angebote des BEFG und seiner Bildungseinrichtungen fand auch viel inhaltlicher Austausch statt. So waren für Agathe Dziuk, Referentin für Diakonie und Gesellschaft an der Akademie, „die Gespräche eine gute Möglichkeit, ein Stimmungsbild bezüglich der Fragen und Bedürfnisse unserer Ortsgemeinden – nicht nur auf meinen Arbeitsschwerpunkt bezogen – einzufangen“.

Für Prof. Dr. Oliver Pilnei von der Theologischen Hochschule war es nicht nur „sehr schön, etliche Elstaler Absolventinnen und Absolventen zu treffen und sich auszutauschen.“ Ebenso sei die Vernetzung mit Vertretern von Hochschulen, die nicht im eigenen Netzwerk sind, für ihn „erhellend und hilfreich“ gewesen.

Auch für BEFG-Generalsekretär und „Willow Creek Deutschland“-Vorstandsmitglied Christoph Stiba ist die überkonfessionelle Vernetzung ein großer Mehrwert der Leitungskongresse. „Bei Willow geht es darum, sich mit Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen zu vernetzen, um neue Impulse für die Mitarbeit und die Leitung in Kirche und Gemeinde zu suchen und zu teilen.“

Auf der Seite von „Willow Creek Deutschland“ lassen sich die Impulse des #LK22 in mehreren Berichten nachlesen.

Ein Artikel von Dr. Michael Gruber