
Mit dem Fahrrad von Gemeinde zu Gemeinde
„Segen bewegt“ in der Region Bayern-Nord
„Segen bewegt“ – das Jahresthema des BEFG wird in der Region Bayern-Nord ganz praktisch: Eine kleine Gruppe machte sich im September mit dem Fahrrad auf den Weg, um Gemeinden miteinander zu verbinden. Ein Bericht von Christel Pusch.
In der Region 21 (Bayern-Nord) möchten wir uns von Gottes Segen bewegen lassen. Frank Sczesny hatte da die gute Idee, ganz praktisch von Gemeinde zu Gemeinde zu radeln. Nordbayern ist sehr großflächig. So haben wir uns auf einen kleinen Teil Frankens beschränkt. Unser Regionenkoordinator Christopher Rinke hat die Idee von Anfang unterstützt und ist mit uns geradelt. Zusätzlichen Rückenwind bekamen wir durch ein Ehepaar aus einer BEFG-Gemeinde im Siegerland, welches sich unbedingt mit uns auf den Weg machen wollte. Die Tour startete am 3. September in Bayreuth. Dort hatte die Gemeinde Friedrichstraße eine exquisite Tafel vorbereitet und hieß uns willkommen. Wir verbrachten den Abend als eine Gelegenheit der Gemeinschaft mitten in den Ferien. Mit Lobpreis und Gebet wurden wir für die Reise gesegnet. Am nächsten Morgen fuhren wir zu sechst durch die wunderschöne Fränkische Schweiz über so manche Steigung nach Ebermannstadt. Dort wurden wir mit einem großen Willkommensschild und Seifenblasen liebevoll erwartet. Wir stärkten uns an leckerem Essen. Zu Nacht bezogen wir Quartier in Forchheim, wo ein schöner Biergarten zur Gemeinschaft einlud. Am Samstag erreichten wir Bamberg. Aus dem Gemeindehaus tönte uns Lobpreismusik entgegen. Wir aßen miteinander und besichtigten das Gemeindehaus. Wie schon in den anderen Gemeinden waren wir schnell miteinander vertraut. Für die letzte Etappe mussten wir gegen den Wind anstrampeln.
Ermutigt wurden wir durch eine Radlerin, die uns aus Haßfurt entgegengekommen war. Die kleine Haßfurter EFG bewies innere Größe und hatte zu einem „Abend der fünf Kontinente“ eingeladen. Pünktlich um 19 Uhr waren circa 80 Gäste versammelt. Ein Buffet mit internationalen Spezialitäten, inklusive „fränkischem Kochkäs“, war bereit. Aus fünf Kontinenten gab es interessante Beiträge. Wir konnten nicht anders als Gott zu loben und die Gemeinschaft zu genießen. Höhepunkt unserer Tour war dann am Sonntagmorgen der Abendmahlsgottesdienst mit aktuellen Zeugnissen von Menschen aus allen Generationen. Unser Fazit: Es lohnt sich, niederschwellig miteinander unterwegs zu sein und uns von Gottes Segen bewegen zu lassen. Wer ist beim nächsten Mal dabei?
Ein Artikel von Christel Pusch


