
Nicht frieren müssen bei minus 24 Grad!
Ihre Sommerspende hilft Menschen durch den Winter
In den zerbombten Städten in der Ukraine wird es im Winter bitterkalt. Und in den Flüchtlingsunterkünften im Nahen Osten fehlt es ebenfalls an Decken und Heizöfen. Der Generalsekretär unseres Bundes, Dr. Maximilian Zimmermann, und der kaufmännische Geschäftsführer, Volker Springer, bitten darum, unseren Katastrophenhilfefonds winterfest zu machen, damit wir ab Oktober wieder Winterhilfen finanzieren können.
Am 10. Februar wurde die Energieinfrastruktur der ukrainischen Hauptstadt Kiew so stark zerstört, dass Zehntausende Einwohner einen Großteil des Winters ohne Zentralheizung verbringen mussten. Diese Nachricht ging um die Welt. Auch weitere ukrainische Städte waren betroffen. Millionen von Ukrainerinnen und Ukrainern mussten plötzlich ohne Heizung, ohne Strom und ohne Wasser auskommen, froren bei einer Eiseskälte von bis zu minus 24 Grad. „Eine unerträglich leidvolle Situation“, so Dr. Maximilian Zimmermann, Generalsekretär des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG). Denn nicht nur im Freien war es lebensgefährlich, auch in den Wohnungen entstanden lebensbedrohliche Zustände.
„Heute erscheint das alles weit weg. Doch der nächste Winter kommt“, sagt Zimmermann und bittet deshalb gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer des BEFG, Volker Springer, darum, „jetzt im Sommer einen Beitrag zu leisten, um für den kommenden Winter vorzusorgen. Bitte helfen Sie uns, unseren Katastrophenhilfefonds winterfest zu machen, damit wir ab Oktober wieder Winterhilfen finanzieren können.“
Mit einer Spende von 500 Euro kann etwa eine Baptistengemeinde in der Ukraine für einen Wintermonat beheizt werden. „Gemeinsam mit der Europäischen Baptistischen Föderation (EBF) konnten wir im vergangenen Jahr die Energieversorgung von 400 Gemeinden sichern. Dafür stellten wir 150.000 Euro aus unserem Hilfsfonds zur Verfügung. Diese Mittel sichern nicht nur das Gemeindeleben und die Gottesdienste, sondern die Räume bleiben Orte der Zuflucht, in denen warme Mahlzeiten verteilt werden und die vom Krieg traumatisierten Menschen ihr Herz ausschütten können“, so Zimmermann.
Auch im Nahen Osten will der BEFG „wieder mit einer großen fünfstelligen Summe helfen“, kündigt der kaufmännische Geschäftsführer des Bundes, Volker Springer, an. Mittels einer Partnerorganisation in Syrien und im Libanon könne dort unterstützt werden, wo es am nötigsten ist: „Zuerst wird jenen geholfen, die mehr als einmal vertrieben wurden und deren Familie aus mehr als sieben Personen besteht. Außerdem werden Familien mit Schwangeren, Älteren und Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen besonders berücksichtigt“, ergänzt Springer und weiß: „Eine Spende von 40 Euro finanziert eine Decke und einen Teppich, um den Boden einer Notunterkunft wärmer zu halten. Mit 15 Euro können ein Paar Winterstiefel oder eine warme Jacke finanziert werden.“
Maximilian Zimmermann und Volker Springer laden deshalb dazu ein, den Menschen in Kriegs- und Katastrophengebieten mit einer Spende für Wärme im kommenden Winter zu helfen.
Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden | IBAN: DE14 5009 2100 0000 0333 08
Verwendungszweck: P 45004 Sommerspende GBAid
Ein Artikel von Tom Goeller