
Wie die Hirten – Wir gehen hin und erzählen von Jesus
Ihre Weihnachtsspende für die Mission
Ein Kernanliegen des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) ist die Mission. Der Bund unterstützt etwa Gründungen neuer Gemeinden und die Revitalisierung von Gemeinden in einer Krise. Damit sie ihre Mission leben können. Deshalb bitten Generalsekretär Christoph Stiba und der kaufmännische Geschäftsführer Volker Springer zur Weihnachtszeit um eine Spende für die Mission.
„Es begab sich aber zu der Zeit …“, beginnt der Evangelist Lukas die Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu im Stall von Bethlehem. Vor der Stadt erschien den Hirten ein Engel, der zu ihnen sagte: „Ich verkündige euch große Freude …; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus.“ Die Hirten eilten nach Bethlehem, um nachzusehen, fanden „das Kind in der Krippe liegen“ und waren so begeistert, dass sie „das Wort ausbreiteten“, das der Engel zu ihnen gesagt hatte, erzählt Lukas.
„Hirten verstanden bereits, dass sie von dem Engel einen Auftrag, eine Mission, erhalten hatten“, so Stiba und Springer. Zum Missionsauftrag gehört für den Bund, Gemeindegründungsprojekte zu unterstützen. Etwa die „Ekklesia Schifferstadt“ in Rheinland-Pfalz. Sie begann 2016 als Hauskreis. „Heute zeigen sich besonders Jugendliche sehr interessiert“, sagt Annette Spoor, Leiterin der jungen Gemeinde.
Auch „Pulsschlag Deggendorf“ in Bayern gehört zu den geförderten Gründungsprojekten. „Wir haben 2019 mit sieben Personen in Gasthöfen angefangen“, erklärt ihr Leiter Christoph Busch. „In den ersten Gemeinderäumen hatten wir keine Stühle. Dennoch sind Menschen zu uns gekommen, vor allem Studenten.“ Es gibt aber auch alteingesessene Gemeinden, die sich die Zukunftsfrage stellen. Für sie bietet der Bund das Projekt:Revitalisierung. Ein Beispiel aus dem Ruhrgebiet: „Im vorletzten Jahr war ich zum Gottesdienst in Recklinghausen. Mit mir waren acht Leute gekommen“, erinnert sich Martin Seydlitz, Referent im BEFG-Landesverband NRW. „Der Zweifel, ob es hier wirklich noch weitergehen konnte, war mit Händen greifbar.“ Aber der mit einem Begleiter gestartete Revitalisierungsprozess des Bundes kam offenbar genau zur richtigen Zeit. „Im Oktober dieses Jahres waren es schon wieder 30 Personen, die zum Gottesdienst kamen! Es gibt auch wieder einen Frauen- und Männertreff.
Mission auf neue Weise lebt seit kurzem André Peter. „Als Bund unterstützen wir ihn bei seinem Projekt ‚Jüngerschaft und Gemeindeaufbau‘“, berichten Stiba und Springer. „Mit einfachen Fragen lesen wir die Bibel so, dass sie ganz alltagsrelevant in unser Leben spricht,“ erklärt Peter den neuen Ansatz. Inspiriert von Besuchen bei Baptisten in England, die schon länger mit diesen Prinzipien arbeiten, möchte er auch die Gemeinden des Bundes neu ermutigen.
Christoph Stiba und Volker Springer bitten deshalb: „Liebe Geschwister, lassen Sie uns dieses Jahr zu Weihnachten wieder wie die Hirten die guten Nachrichten von Bethlehem weitergeben. Mit Ihrer Spende können wir Projekte wie die hier vorgestellten, unterstützen. Bitte spenden Sie großzügig für die Mission unseres Bundes, damit viele Menschen in der Nachfolge Jesu leben und wirken.“
Ein Artikel von Tom Goeller