Bund Evangelisch-Freikichlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.

BUND AKTUELL Nr. 65 | 83.8.2025

###PERSONAL_SALUTATION_MALE###Lieber ###firstname### ###lastname###,###:END_PERSONAL_SALUTATION_MALE:### ###PERSONAL_SALUTATION_FEMALE###Liebe ###firstname### ###lastname###,###:END_PERSONAL_SALUTATION_FEMALE:### ###PERSONAL_SALUTATION###Liebe Leserin, lieber Leser,###:END_PERSONAL_SALUTATION:###


„Wer hat Weihnachten geklaut?“ ist der Titel eines Weihnachtsbilderbuches für Kinder, in dem von einem Eichhörnchen erzählt wird, dem das Weihnachtsgebäck gestohlen worden ist. Es ist eine amüsante weihnachtliche Geschichte, die der Großvater gut seinen Enkeln erzählen, zeigen und vorlesen kann.

Losgelöst von dieser Geschichte kommt mir aber diese Frage, wer denn nun Weihnachten geklaut hat, immer wieder in den Sinn, wenn ich den ganzen Weihnachtsrummel jedes Jahr erlebe. Überall in der Stadt gibt es Weihnachtsmärkte, die allerdings in diesem Jahr besonders gesichert sind – ist doch die Erinnerung an das Attentat vom Breitscheidplatz in wacher Erinnerung.

Die Städte haben sich besonders mit Lichterketten, Sternen und Tannenbäumen geschmückt. Die Schaufenster der Geschäfte sind aufwändig dekoriert. Aus versteckten Lautsprechern rieselt sanfte Weihnachtsmusik. Die Geschäfte sind voll, und überall sieht man Menschen, bepackt mit Einkaufstüten und Geschenken. Und Weihnachtsfeiern gibt es auch in jeder Firma und Institution. Wenn es jetzt noch schneien würde, erschiene es geradezu perfekt. Weihnachten, das Fest des Lichts und des Friedens. Ein Familienfest für Große und Kleine. Es ist eine verzauberte Zeit und das ist schön, jedes Jahr aufs Neue.

 

Trotzdem habe ich den Eindruck, irgendjemand hat Weihnachten geklaut. Denn für viele Menschen ist der eigentlich Grund der Weihnacht doch in den Hintergrund geraten oder vollkommen vergessen. Längst stehen für die meisten alle möglichen anderen Dinge beim Weihnachtsfest im Vordergrund. Das gilt auch trotz der Tatsache, dass der Kirchenbesuch am Heiligen Abend so hoch ist wie sonst im ganzen Jahr nicht.

Weihnachten ist das Fest, das wir feiern, weil Jesus geboren ist. Gott hat seinem bedingungslosen JA zu uns Menschen in seinem Sohn einen entscheidenden Ausdruck gegeben. Gott wird Mensch, um uns seine Liebe zu zeigen. Das erlebten zunächst einzelne Menschen, Maria und Josef genauso wie die Hirten, die weisen Sterndeuter und andere. Doch diese Begegnung mit dem Kind in der Krippe ist immer noch möglich. Es ist ein sehr persönliches und besonderes Angebot!

„Eins aber, hoff ich, wirst du mir, mein Heiland, nicht versagen: dass ich dich möge für und für in meinem Herzen tragen. So lass mich deine Krippe sein; komm, komm und kehre bei mir ein mit allen deinen Freuden“, hat Paul Gerhardt gedichtet. Da ist Weihnachten in seinem eigentlichen Sinn ganz nahe bei und in mir.

Nun bin ich wieder beruhigt, denn niemand hat Weihnachten gestohlen. Es ist nach wie vor da, denn die Begegnung mit Gottes lebendig gewordenem Wort geschieht weiterhin, alle Jahre wieder und auch an jedem neuen Tag. Es ist und bleibt die Aufgabe von Christen, die Weihnachtsfreude mit allen zu teilen, die auf ihre Art und Weise Weihnachten feiern, wie auch immer und wo auch immer. Frieden auf Erden, heißt die Botschaft und für die treten wir ein.

Michael Noss
Präsident





Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen

Materialien zum Download verfügbar

In über 120 Ländern organisieren und gestalten Frauen jedes Jahr den Weltgebetstag am ersten Freitag im März. Der nächste Weltgebetstag von Frauen aus Vanuatu, einem Inselstaat im Südpazifik, findet am 5. März 2021 statt. Viele Gemeinden aus dem BEFG beteiligen sich an der Vorbereitung und Durchführung. Das Material für den Weltgebetstag 2021 kann auf der Internetseite des Weltgebetstags heruntergeladen werden. Dort gibt es auch Ideen und Anregungen wie der Tag mit Kinden und Jugendlichen gefeiert werden kann.

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