Geschickt. Der Sendung auf der Spur

Wir bringen Mission ins Gespräch und fragen Menschen nach ihrer Sendung

Am Sonntag, 31. Januar 2021, ist der Podcast zum Jahresthema des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) „Dich schickt der Himmel“ gestartet.

Wir unterhalten uns mit Leuten, die missionarisch unterwegs sind, und das nicht erst seit gestern. Uns interessiert die Langstrecke. Wir fragen, wo Menschen herkommen. Wie sie wurden, was sie sind und wie sich ihr Missionsverständnis gebildet und verändert hat. Wir haben Zeit für Zwischentöne, offene Fragen und kleines und großes Scheitern. 

Neue Folgen gehen monatlich an den Start.

Der Podcast ist auch auf iTunes und Spotify zu finden.

Für alle, die sich den Podcast über einen Podcatcher oder einen RSS-Reader anhören möchten, gibt es einen RSS-Feed.

Was ist ein Evangelist?

5. Folge (Mai 2021)

Das ist die erste Frage, die Anja Neu-Illg Jürgen Tibusek in dieser Folge stellt. Denn er war selbst viele Jahre als Evangelist und Dozent für Evangelistik tätig.

Heute ist Jürgen Tibusek Pastor in der EFG Remagen und spricht in diesem Podcast u.a. darüber, dass er Evangelisation nicht für eine Veranstaltung hält, es für Christen wichtig findet, zu Detektiven der Gegenwart Gottes zu werden und dass es nicht die fünf Schritte gibt, wie ich meinen Nachbarn bekehren kann.

Glaube stiftet Identität – das Leben teilen und das Gerechte tun

4. Folge (April 2021)

Was sind Spielplatzpatenschaften, was eine Dialogrikscha? Warum beten Muslime für die Pastorin Daria Kraft? – Davon berichtet Daria in dieser Folge unseres Podcasts, die Anja Neu-Illg moderiert.

Dabei kommt zur Sprache, wie Daria Geflüchtete unterstützt und ihnen Wertschätzung entgegenbringt. Darüber hinaus beschreibt sie auch die Herausforderung konvertierter Asylsuchender, ihren Glauben an Jesus Christus vor Gericht überzeugend darlegen zu müssen.

Daria Kraft ist Pastorin des BEFG und beim Diakoniewerk der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinden in Baden-Württemberg e.V. als Pädagogin für die Fachstelle für Integration und Geflüchtete angestellt.

„Die Kirche wird missioniert und die Welt ist die Begünstigte“

3. Folge (März 2021)

Sagt Jens Stangenberg in diesem Podcast als Gesprächspartner von Anja Neu-Illg. Er ist Pastor in Bremen, Programmierer und selbst Podcaster. Von sich selbst sagt er, dass er eigentlich sehr introvertiert sei.

Stichworte aus dem Gespräch, die eröffnen, wie eine missionierte Kirche heute leben könnte: Treffen in Ankerzellen, Gottesdienste im Tanzstudio, zusammen mit anderen Gutes tun und sich für andere einsetzen, Interesse von Christen an Nachhaltigkeit (um nur einiges zu nennen).

Missionarische Identität

2. Folge (Februar 2021)

„Ich kann es nicht abstellen!“, sagt Kathrin Böttche schmunzelnd und meint damit, Menschen von ihrem Leben mit Jesus zu erzählen. Sie ist Pastorin im Vogtland und dort für drei Gemeinden zuständig.

Im Gespräch mit Anja Neu-Illg erzählt sie, wie sie als eine Jugendliche, die weder von Jesus noch von Gott zuvor etwas gehört hatte, zu Weihnachten in einer Dorfkirche die Liebe Gottes gespürt hat. Auch nach der Erfahrung späterer Lebenskrisen und Zerbrüchen sieht sie sich von Gott gesandt, Menschen zum Glauben an Jesus einzuladen: „Eine Lebensgeschichte, die nicht glatt läuft, ist kein Hinderungsgrund für Gott.“

„Was ist nicht Mission…“ – wenn man als Christ bei der Mission Gottes mitmacht und das Leben mit Menschen teilt

1. Folge (Januar 2021)

Unser erster Gesprächspartner ist Joachim Gnep. Eigentlich sollte das Gespräch mit dem Leiter des Dienstbereiches Mission des BEFG nur ein Testlauf sein, um zu schauen, ob die Technik funktioniert und ob es sich lohnt, das Thema Mission biografisch aufzuziehen. Wir finden: ja. Und darum ist aus unserem Testlauf gleich die erste Folge geworden.

Wer Joachim Gnep zuhört, lernt, dass Traktate nicht jedermanns Sache sind, dass Soziale Arbeit und Theologie keine Alternativen sein müssen, dass Gott schon bei den Menschen ist, Buße mehr ist als Zerknirschung und dass sich die Anschaffung eines neuen Küchentisches für Gottes Mission durchaus lohnen kann.