Bund Evangelisch-Freikichlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.
Bund aktuell Nr. 1 | 8. Januar 2026

Liebe Leserin, lieber Leser,


gepackt von der Darts-Weltmeisterschaft lädt Generalsekretär Christoph Stiba ein, den Fokus neu auszurichten. „Nicht auf all das, was ablenkt, verunsichert oder laut durcheinanderruft – sondern auf das, was Gott tut. Auf seine Gegenwart, seinen guten Geist, seine Leitung.“

 

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Start der neuen Regionenkoordination

Vier Mitarbeitende zu Dienstbeginn gesegnet

Im Jahresanfangsgottesdienst am 7. Januar in Elstal wurden Michelle Mackels (o.l.), Jürgen Tischler (o.r.), Benedikt Elsner (u.l.) und Christopher Rinke (u.r.) als Regionenkoordinatoren beziehungsweise Regionenkoordinatorin für ihren neuen Dienst gesegnet. Sie gestalten seit dem 1. Januar jeweils mit einer halben Stelle den Aufbau der 25 Regionen mit, die im Zuge des Strukturprozesses UB25 gebildet werden. Jürgen Tischler ist für die Regionen im Osten zuständig, Michelle Mackels für die im Westen, Benedikt Elsner für die im Norden, Christopher Rinke für die im Süden. Der Aufbau der Regionen, den die vier unterstützen werden, soll schwerpunktmäßig in diesem Jahr erfolgen. Die neuen Mitarbeitenden werden die Regionen in Personalfragen und Entwicklungsprozessen unterstützen, später die Dienstaufsicht für die jeweiligen Regionalreferentinnen und -referenten übernehmen sowie den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit zwischen den Regionen fördern. Zudem dienen sie als Schnittstelle zwischen den Regionen und der Bundesebene. In einer Mitarbeitendenversammlung im Anschluss an den Gottesdienst stellten sich die vier den Elstaler Kolleginnen und Kollegen näher vor und wurden von BEFG-Generalsekretär Christoph Stiba herzlich willkommen geheißen. 

 


„Unser Bund – Segen bewegt“: Ordnungsänderungen

Einladung zur Bundesratstagung vom 13. bis 16. Mai 2026 in Kassel

2025 hat der Bundesrat Entscheidungen zur Strukturentwicklung des Bundes (UB25) getroffen. Diese Entscheidungen haben grundsätzlichen Einfluss auf die Struktur und somit auch auf die Regularien, die sich der Bund in seiner Verfassung und seinen Ordnungen gibt. „Nun stehen wir vor der Aufgabe, dem bereits Beschlossenen eine klare, verbindliche und nachhaltige Ordnung zu verleihen. Wir haben damit die Chance, Handlungsspielräume und Strukturen zu schaffen, die unseren Gemeinden dienen und für die Zukunft tragfähig sind“, schreiben BEFG-Präsidentin Natalie Georgi und Lisa Hochhaus, Sprecherin der Verhandlungsleitung, in der Einladung zur Bundesratstagung, die gestern an alle BEFG-Gemeinden versandt wurde. Mit dem Einladungsschreiben wurden die Anträge zu den Ordnungsänderungen verschickt. Denn die Bundesratstagung 2026 steht im Zeichen der Umsetzung des Strukturprozesses.

Mit einem zweiten Anschreiben am 30. Januar werden ausführlichere Informationen zur Bundesratstagung versendet. Dann wird auch die Anmeldung freigeschaltet.


BUJU 2026: Soli Deo Gloria

Preisvorteil bei Anmeldung bis zum 25. Januar

Vom 1. bis 5. August 2026 ist wieder BUJU in Krelingen. Über dem BUJU 2026 stehen die drei Worte: Soli Deo Gloria – Gott allein die Ehre. Die Frage ist, was daraus folgt: „Wie genau sieht das eigentlich aus, wenn wir mit dieser Haltung durchs Leben gehen? Was bedeutet das für unsere Beziehungen oder unseren Umgang mit der Schöpfung?“ Sich diesen Fragen zu stellen und Antworten für das eigene Leben zu formulieren, dafür steht das BUJU. Es ist ein Ort, wo Glaube wächst. Wo echte Gemeinschaft entsteht. Wo Beziehungen heilsam werden können. Wo Fragen erlaubt sind und Jesus im Mittelpunkt steht. Schnell sein lohnt sich: Bis zum 25. Januar gilt der Frühbuchungspreis.

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BEFG-Stellenausschreibungen

Personalverwaltung sowie Treuhand- und Immobilienverwaltung

Für den Bereich der Personalverwaltung sucht der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden zum 1. Juli eine Personalfachkraft in Vollzeit. Zu den Aufgaben gehören die Steuerung der Anstellungsprozesse in der Bundesgeschäftsstelle und den Regionen sowie die Beratung in personalrechtlichen Fragen. Weiteres kann der Stellenausschreibung entnommen werden. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar.

Auch für die Treuhand- und Immobilienverwaltung sucht der BEFG im Rahmen einer Nachfolgeregelung zum 1. September eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter in Vollzeit. Immobilienankäufe und -verkäufe zu begleiten, Treuhandakten zu führen und Nachlässe zu verwalten zählt zu den Aufgaben dieser Anstellung. Bewerbungsschluss ist ebenfalls der 31. Januar. Nähere Informationen sind in der Stellenausschreibung zu finden.

Der BEFG bittet darum, die Ausschreibungen an Personen weiterzugeben, für die diese Stellen interessant sein könnten.


Pastorales Integrations- und Ausbildungs-Programm (PIAP)

Jetzt bewerben: Nächster Kurs beginnt im Herbst 2026

Leiterinnen und Leiter von internationalen Gruppen oder Gemeinden können im BEFG Förderung und Weiterbildung erhalten. Durch das Pastorale Integrations- und Ausbildungs-Programm (PIAP) erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine theologische Vertiefung und Prägung im Blick auf den Kontext in Deutschland und entwickeln ihre Kompetenzen in den Bereichen der Verkündigung, Leitung und Seelsorge. Der PIAP-Kurs dauert in der Regel drei Jahre und umfasst unter anderem sechs Blockseminare im Bildungszentrum Elstal. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai. Nach Abschluss des PIAP kann die Ordination zum Pastor beziehungsweise zur Pastorin im BEFG beantragt werden.

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Tontechnik für Einsteigerinnen und Einsteiger

„Know-how“ der Tontechnik in Gottesdiensten und bei kleinen Konzerten

Foto: Isabel Lee | Unsplash

Im Mittelpunkt dieses Grundlagenseminars vom 20. bis 22. Februar in Elstal steht die Beschäftigung mit dem Aufbau von Mischpulten. Aspekte wie die Verbesserung der Sprachverständlichkeit, die Abnahme von Instrumenten, die Frage nach Effektgeräten und Monitoring und die Vermeidung von Rückkopplungen sind dabei von zentralem Interesse. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden am Ende des Seminars einen Soundcheck ganz praktisch durchführen. Daneben gibt es Tipps zur Gehörbildung an konkreten Musikstücken, denn nur was man hört, kann man auch abmischen.

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Neuer Onleica-Kurs ab Januar

Die digitale Juleica-Schulung

Onleica ist ein Online-Kurs, der Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf vorbereitet, die Jugendleiterkarte (Juleica) zu erwerben. Ab dem 28. Januar werden an jedem Mittwoch an neun Abenden wichtige Themen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in drei Modulen behandelt: Leitung und Teambuilding, rechtliche Fragen und Kinderschutz, Entwicklung und Glauben sowie Methodik. Die Anmeldung erfolgt jeweils für ein Modul. Onleica ist kostenlos. Wer die Juleica beantragen will, muss eine Schulung nachweisen. Davon kann Onleica etwa 50 Prozent ausmachen. Die andere Hälfte muss durch Präsenzschulungen ergänzt werden. 

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Workshop Klavierbegleitung

Anmeldung noch bis zum 12. Januar möglich!

Für alle Tastenliebhaberinnen und -liebhaber, die gerne frischen Wind unter ihren Händen spüren möchten, bietet die Akademie Elstal mit BEFG Musik den Workshop Klavierbegleitung an. Er findet unter der Leitung von Oliver Seidel, Daniel Warschun und Jan Schröder vom 23. bis 25. Januar in den Evangelischen Gästehäusern Sandkrug in Hatten statt. Hier können die Teilnehmenden das Patternspiel und das Begleiten nach Akkorden lernen. Außerdem werden musiktheoretische Elemente vermittelt. Es wird im offenen Einzelunterricht in kleinen Gruppen unterrichtet, wodurch es möglich ist, auch etwas zu lernen, während gerade eine andere Person spielt.

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Aktuelles aus den Landesverbänden

Abschiedsgottesdienst von Regionalpastorin Kathrin Böttche

Foto: D. Nekwinda

Mit dem „alternativen Anstellungsmodell“ (AAM) hat der Landesverband Sachsen vor über sechs Jahren ein Pilotprojekt gestartet: Drei kleine Gemeinden, zuletzt Lichtenstein, Plauen und Wilkau-Haßlau, „erwarben“ beim Landesverband Gemeindedienste einer Regionalpastorin. Am 7. Dezember wurde Kathrin Böttche als Regionalpastorin mit einem Festgottesdienst in der EFG Plauen verabschiedet und das Projekt abgeschlossen. „Das Pilotprojekt macht Mut zum Weiter-Denken“, schreibt Thomas Schubach in einem Bericht über den Abschlussgottesdienst. 

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Verein für Freikirchenforschung: 100 Jahre VEF

Jahrestagung 2026: 30. April bis 2. Mai in Berlin

In Verbindung mit dem Festakt zum 100-jährigen Bestehen der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) beschäftigt sich der Verein für Freikirchenforschung bei seiner Jahrestagung mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft dieser ältesten ökumenischen Organisation in Deutschland. Die Tagung findet in Kooperation mit der VEF vom 30. April bis zum 2. Mai in der Baptistenkirche Wedding in Berlin statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwarten Vorträge, Workshops, Diskussionen, ein festlicher Abend mit Berliner Flair sowie eine Exkursion zu einem freikirchlichen „Point of Interest“. 

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Solidarität mit der venezolanischen Bevölkerung

Baptistischer Weltbund lädt zum Gebet ein

Der Baptistische Weltbund (BWA) und die Union der Baptisten in Lateinamerika (UBLA) drücken in einer Stellungnahme ihre Solidarität mit der venezolanischen Bevölkerung aus: „Wir beklagen die tiefe Not, unter der das venezolanische Volk seit vielen Jahren leidet, eine Realität, die zur Bildung der größten venezolanischen Diaspora in der Geschichte geführt hat.“ BWA und UBLA „rufen das Volk Gottes auf, ohne Unterlass für das Wohlergehen aller Venezolaner zu beten“. Die komplette Stellungnahme ist auf der BWA-Seite auf Englisch, Spanisch und Portugiesisch nachzulesen.

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EBM INTRENATIONAL: Geschichten vom Missionsfeld

Indien: Im Licht der Sonne der Gerechtigkeit

Früher rannte Rudra gerne mit anderen Kindern zwischen den Touristinnen und Touristen umher und bot ihnen Muscheln an, die er am Strand gefunden hatte. Was nach einer idyllischen Kindheit klingt, war für Rudra harter Alltag – er musste Muscheln verkaufen, damit die Familie überhaupt etwas zu essen hatte. Dass er heute gut versorgt ist und eine Schule besucht, ist dem Einsatz von „Jesus Loves Ministries“, einem Partner von EBM INTERNATIONAL in Indien, zu verdanken.

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Stellungnahme der EKD

Erinnerung an Aufnahmeversprechen für afghanische Ortskräfte

Am 2. Dezember sind 192 Afghaninnen und Afghanen aus den Aufnahmeprogrammen nach Deutschland gekommen. Es geht um frühere lokale Mitarbeiter von Bundeswehr und deutschen Institutionen sowie um Menschen, denen durch ihr Engagement für den Aufbau eines demokratischen Staates in Afghanistan heute in ihrer Heimat Verfolgung droht. Pakistan fordert seit Anfang 2025 von der Bundesregierung die Aufnahme der Betroffenen und hat inzwischen begonnen, Menschen nach Afghanistan abzuschieben. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) kritisiert den Umgang der Regierung mit diesen Ortskräften. 

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