Bund Evangelisch-Freikichlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.
Bund aktuell Nr. 3 | 5. März 2026

Liebe Leserin, lieber Leser,


„Da weinte Jesus.“ Präsidentin Natalie Georgi sieht im Monatsvers Jesu Mitgefühl – mit den Schwestern von Lazarus damals ebenso wie mit Menschen heute. Angesichts der aktuellen Entwicklungen ruft sie den Iranerinnen und Iranern zu: „Jesus weint mit Euch!“ Der iranische BEFG-Pastor Omid Homayouni berichtet davon, dass in seinem Heimatland viele Menschen in Angst leben: „Und wir wissen oft nicht, wie es unseren Familien und unseren Geschwistern im Glauben geht.“ Gemeinsam laden sie ein zum Gebet – für den Iran und die Krisenregionen dieser Welt.

 

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Hier können Sie das ganze Vorwort auch lesen.





Bundesratstagung 2026

Segen bewegt ... ins Neue

„Unser Bund – Segen bewegt“ ist der Leitsatz für den Strukturprozess des BEFG und gleichzeitig das Jahresthema für 2026. Die Bundesratstagung vom 13. bis 16. Mai in Kassel steht im Zeichen der Umsetzung des Strukturprozesses UB25. Dem bereits Beschlossenen muss nun eine klare, verbindliche und nachhaltige Ordnung verliehen werden. Dazu gibt es beim Bundesrat auch folgende Foren: „Regionen – Gemeinsam auf dem Weg“, „Junge Parlamente – Partizipation weiterdenken“, „Neues Bundesbeitragsmodell“ und „Umsetzung in die Verfassung und Ordnungen unseres Bundes“. Außerdem wird es ein Forum geben zum Thema  „Kirche für Dich – inklusive Kirche gestalten“. 

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Osterspende für die Theologische Hochschule Elstal

Praxisnahes Studium: Damit Gemeinden fit für die Zukunft sind

Foto: Ales Utouka Alones

Seit vielen Jahrzehnten ist es gute Tradition, mit einer Spende zu Ostern die Theologische Hochschule Elstal zu unterstützen. Sie investiert gezielt in innovative Lehrformate und digitale Infrastruktur, um die praxisnahe Ausbildung für den pastoralen und diakonischen Dienst weiterzuentwickeln. Das Angebot der offenen Lehrveranstaltungen ermöglicht es Gasthörerinnen und Gasthörern, die sich für theologische Fragen interessieren, sich online zuzuschalten. Der neue Master „Theologie und innovative Gemeindeentwicklung“ befähigt dazu, Gemeinden zukunftsfähig zu gestalten. Sowohl Spenden als auch Kollekten helfen, die Arbeit der Theologischen Hochschule zu fördern und zu sichern.

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Theologie und innovative Gemeindeentwicklung

Weiterbildungsmaster der Theologischen Hochschule Elstal

Die Theologische Hochschule Elstal bietet künftig die Möglichkeit, sich berufsbegleitend für die professionelle Arbeit in Gemeinde, Mission und Diakonie zu qualifizieren. Im Herbst 2026 startet der Weiterbildungsmaster „Theologie und innovative Gemeindeentwicklung“. Studiert werden kann er von allen, die einen nicht-theologischen Bachelor-Studiengang absolviert haben und über mindestens ein Jahr Berufserfahrung verfügen. Flexible Lernformate wie digitale Lehrveranstaltungen und Blockwochen in Präsenz ermöglichen es, diesen Studiengang mit einer beruflichen Tätigkeit und einem familiären beziehungsweise gemeindlichen Leben zu kombinieren. Das Studium vermittelt eine fundierte Einführung in die verschiedenen Fächer Evangelischer Theologie und bietet die Möglichkeit, individuelle Schwerpunkte im Bereich innovativer Gemeindeentwicklung zu setzen.

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Isolde Thiele heimgegangen

Ihr Herz schlug für Mission, Gemeinde und Menschen

Am 25. Februar ist Isolde Thiele im Alter von 85 Jahren heimgegangen. Sie gehörte viele Jahre zur Leitung des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden – zunächst in der DDR, später auch in der Bundesleitung des wiedervereinigten BEFG. Als Vorsitzende der Abteilungen Heimatmission und Diakonie setzte sie wichtige Impulse, engagierte sich bei Gästetagungen, im Beirat „Allein mit Kind“ und begleitete aktiv den Vereinigungsprozess der beiden Bünde.

Ihre geistliche Heimat war die EFG Eisenhüttenstadt. Dort gehörte sie mit ihrem Mann Richard zu den Menschen der ersten Stunde und half, die Gemeinde aufzubauen – mutig und unter einfachen Bedingungen, die Anfänge lagen in einem Bauwagen. Mit ihrer freundlichen, ruhigen und den Menschen zugewandten Art war sie für viele Inspiratorin und Ermutigerin.

Isolde Thiele wurde 1941 in Triebel (heute Trzebiel, Polen) geboren. Nach der Flucht ihrer Familie 1945 führte ihr Weg über Seehausen schließlich nach Eisenhüttenstadt. Sie war ein bescheidener, dankbarer und zufriedener Mensch, der nie viel Aufhebens um sich selber machte und sich dafür umso mehr für andere einsetzte. Unsere Anteilnahme gilt ihren beiden Töchtern und den weiteren Familienangehörigen.

Die Beerdigung ist am Freitag, dem 6. März 2026 um 14:30 Uhr auf dem Friedhof Ortsteil Fürstenberg in der Kastanienstraße 15b in Eisenhüttenstadt.


Online-Tagung zu Finanz- und Rechtsfragen im März

Für Kassenverwaltungen, Gemeindeleitungen und Finanzverantwortliche

Kassen- und Finanzverantwortliche und Gemeindeleiterinnen und -leiter haben in ihrer Arbeit eine Fülle an rechtlichen und steuerlichen Regelungen zu beachten. Zudem gehört zu ihren Aufgaben, nach neuen Finanzierungsquellen und Kommunikationsmöglichkeiten zu suchen. Bei der Online-Tagung zu Finanz- und Rechtsfragen vom 28. bis 29. März haben sie die Gelegenheit, auf den neuesten Stand zu kommen, Praxisfälle zu besprechen und Kontakt zu Fachleuten wie auch zu anderen Teilnehmenden zu knüpfen. Referieren werden erfahrene Rechts-, Steuer- und Finanzexperten und -expertinnen.

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Micha Deutschland: Impulse zur Fastenzeit

Jede Woche ein Impuls, ein Gebet und ein konkreter Handlungsschritt

Micha Deutschland will Christinnen und Christen für das Engagement gegen extreme Armut und für globale Gerechtigkeit begeistern. In der Fastenzeit bietet das Micha-Team eine „Es_reicht.“-Impulsreihe auf Instagram an. „Fasten heißt für uns: nicht nur verzichten, sondern neu ausrichten. Nicht moralisch erhoben, sondern ehrlich verbunden. Mit Gott, mit den Menschen – und mit der Welt, die uns anvertraut ist. Möge diese Fastenzeit uns neu sensibilisieren – für ein einfacheres Leben, mehr Solidarität und konkrete Schritte hin zu einer gerechteren Welt“, ist im Micha-Newsletter zu lesen.

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100 Jahre VEF: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

Tagung des Vereins für Freikirchenforschung in Kooperation mit der VEF

100 Jahre ist es her, dass sich vier Freikirchen – darunter auch der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden – zu engerer Zusammenarbeit entschieden haben. Mit der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) entstand der erste ökumenische Zusammenschluss in Deutschland. Die Jahrestagung des Vereins für Freikirchenforschung in Kooperation mit der VEF thematisiert 100 Jahre VEF und findet vom 30. April bis zum 2. Mai in der Baptistenkirche Wedding in Berlin statt. Das Tagungsprogramm beinhaltet Historisches, Gegenwärtiges und die zukünftige Perspektive der VEF. „Wir wollen wissen: Was hat die VEF erreicht? Wie wirkt sie heute für ihre Mitglieder? Welche Zukunft steht ihr bevor?“, heißt es im Flyer zur Tagung. Die Anmeldung ist ab sofort möglich. 

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EBM INTERNATIONAL: Geschichten vom Missionsfeld

Indien: Frauen, Leiterschaft und Hoffnung

In Indien erleben viele Frauen noch immer Benachteiligung und Gewalt. Doch es gibt Wege der Veränderung: Gemeinsam mit verschiedenen Partnern stärkt EBM INTERNATIONAL Mädchen und Frauen – in Kinderheimen, durch Ausbildung und Leitungsverantwortung. Eine Ärztin aus dem Serango Christian Hospital berichtet: „In der Berufswelt hat die Gesellschaft in den Städten begonnen, Frauen in Führungspositionen zu akzeptieren, insbesondere im Gesundheitswesen. Viele Krankenhäuser werden von Frauen geleitet, und Kompetenz wird höher geschätzt als das Geschlecht.“

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Jubiläums-Allianzkonferenz: hiobsBOTSCHAFT

Gemeinsam glauben, miteinander handeln.

Die 130. Bad Blankenburger Allianzkonferenz in Thüringen findet vom 5. bis 9. August 2026 statt. Sie ist die historisch älteste, regelmäßig stattfindende Bibel- und Glaubenskonferenz für Jung und Alt. Parallel zur Allianzkonferenz findet dieses Jahr ein Jugendcamp statt. „Hiobs Botschaft – Hiobs Glaube mit all seinen Höhen, Tiefen, Zweifeln und dennoch Vertrauen in Gottes Handeln, kann uns wegweisend und ermutigend Richtung geben“, heißt es in der Einladung. Es besteht die Möglichkeiten mitzuwirken und Seminarangebote beizutragen, die thematisch zum diesjährigen Konferenzmotto „hiobsBOTSCHAFT“ passen. Entsprechende Vorschläge können eingereicht werden. Die Konferenz ist beitragsfrei und wird durch Spenden finanziert. 

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Communi: eine eigene App für die Gemeinde

Besondere Konditionen durch Rahmenvertrag des BEFG

Foto: Sincerely Media on Unsplash

Communi ermöglicht es Gemeinden, schnell und einfach eine eigene App zu erstellen. So können die Mitglieder und der Freundeskreis der Gemeinde sich digital vernetzen. Dadurch wird auch das Miteinander im analogen Leben gefördert. Communi entwickelt die App ständig weiter. So ist es jetzt auch möglich, Beiträge zu planen, Spenden zu sammeln und Chats zu favorisieren. Der BEFG hat einen Rahmenvertrag abgeschlossen, durch den Gemeinden des Bundes von vergünstigten Konditionen und einer noch einfacheren Einrichtung profitieren.

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