100 Jahre VEF

15 Freikirchen feiern ökumenischen Zusammenschluss

Die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) feiert am 29. April ihr 100-jähriges Bestehen. 

Die VEF wurde 1926 von vier Freikirchen – darunter auch der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden – gegründet und verbindet inzwischen 15 Freikirchen. Sie zählt rund 300.000 Mitglieder und mehr als 500.000 Menschen nehmen regelmäßig an Gottesdiensten und gottesdienstähnlichen Veranstaltungen teil. „Uns verbindet der Glaube an Gott, der in Jesus Christus seine Liebe für alle Menschen zeigt“, so VEF-Präsident Marc Brenner. „Wir blicken dankbar zurück auf ein Jahrhundert Geschichte: Unsere Freikirchen waren und sind immer noch Orte, an denen Menschen Hoffnung finden, Gemeinschaft erleben, den persönlichen Glauben an Gott entdecken und konkrete Hilfe erfahren, wenn sie in Not sind.“ In der VEF arbeiten die Freikirchenbünde über theologische Unterschiede hinweg zusammen. So äußert sich die VEF zum Beispiel in Stellungnahmen zu aktuellen Themen wie Migration oder Schöpfungsbewahrung, und wird sichtbar durch einen gemeinsamen Beauftragten, der freikirchliche Themen in die Politik einbringt, oder durch Radioandachten und Fernsehgottesdienste. „Wir haben den Wunsch, auch in Zukunft, als vom Staat unabhängige Kirchen, das Evangelium von der Liebe Gottes allen Menschen in Wort und Tat zu verkündigen.“ Zu den geladenen Gästen für die Jubiläumsfeier in Berlin mit Gottesdienst und Festakt gehört auch der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Die Feierlichkeiten werden live gestreamt, sodass weitere Interessierte online daran teilnehmen können. Weitere Informationen folgen in Kürze auf vef.de/100Jahre.

Ein Artikel von Jasmin Jäger