Andreas Lengwenath beendet 2016 Dienst beim BEFG

Kaufmännischer Geschäftsführer wechselt zum Diakoniewerk Tabea

Die Mitglieder des baptistischen Diakoniewerks Tabea e.V. haben Andreas Lengwenath in ihrer Versammlung am 30. September als Finanzvorstand berufen. Damit wird Lengwenath im Sommer 2016 nach 13 Jahren sein Amt als kaufmännischer Geschäftsführer des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) abgeben. „Wir verlieren eine prägende Führungskraft. Doch auf das, was Andreas Lengwenath erreicht hat, können wir auch künftig bauen“, kommentierte BEFG-Präsident Michael Noss den Beschluss.

Wenn Lengwenath am 1. September 2016 seine neue Position in Hamburg antrete, könne er auf die zweitlängste Amtszeit eines hauptamtlichen Finanzverantwortlichen im BEFG zurückblicken, sagte Noss. Seit 2003 habe Lengwenath viele Herausforderungen gemeistert, so der Präsident weiter: „Er hat die Verantwortung für die Finanzen zu einem Zeitpunkt übernommen, als das Vertrauen in den Bund nachhaltig erschüttert war.“  In seiner Dienstzeit habe der BEFG nicht nur seinen Schuldenberg mehr als halbiert: „Andreas Lengwenath hat durch seine Arbeit großen Anteil daran, dass wieder Vertrauen aufgebaut werden konnte.“ Dies zeige sich nicht nur darin, dass die Zuverlässigkeit der Gemeinden in der Zahlung ihrer Beiträge an den Bund stetig zugenommen habe: „Auch, wenn Menschen für ein bestimmtes gesellschaftliches Anliegen spenden wollen, denken viele als erstes an den Bund.“

BEFG-Generalsekretär Christoph Stiba würdigte in seiner Reaktion die Fähigkeit seines „langjährigen, engen Kollegen und Freundes“, auf Herausforderungen professionell zu reagieren. Wenn es bei den Einnahmen einen unerwarteten Einbruch gab, habe er die Gründe analysiert und geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen. „Meistens war das in den letzten Wochen des Jahres der Fall, sodass das Weihnachtsfest oftmals wenig friedlich und erholsam war“, sagte Stiba. Lengwenath habe aber immer einen kühlen Kopf bewahrt und mit Geschick und Gottvertrauen die richtigen Entscheidungen getroffen: „Ich freue mich auf ein weiteres Jahr der guten Zusammenarbeit und wünsche der ganzen Familie Lengwenath schon heute ein entspannteres Weihnachten 2016. Und ich freue mich, dass die Zusammenarbeit auf andere Weise weitergehen wird, da das Diakoniewerk Tabea eng mit dem BEFG verbunden ist und bleiben wird.“

Stiba stellte auch heraus, dass der BEFG mit der Berufung durch die Mitgliederversammlung des Diakoniewerks Tabea „nicht nur einen langjährigen, wichtigen Mitarbeiter“ verliere. So wird Birgit Lengwenath mit ihrem Mann nach Hamburg ziehen und ihre Arbeitsstelle in der Theologischen Hochschule Elstal aufgeben. Seit 2002 arbeitet sie als Sekretärin im Rektorat der Ausbildungsstätte. Zuvor war sie bereits seit Mai 2001 für das Bildungszentrum Elstal tätig. Auch ihr gelten Dank und Anerkennung des BEFG und der Theologischen Hochschule Elstal.

Ein Artikel von Michael Gruber