BEFG ruft Gemeinden zum Gebet für die Menschen im Iran auf

Georgi und Stiba betonen Solidarität und fordern Einsatz für ein Ende der Gewalt

Die Situation im Iran bleibt weiterhin sehr ernst. Landesweite Proteste, massive Gewalt und die nahezu vollständige Abschaltung des Internets prägen derzeit den Alltag vieler Menschen. Auch in Gemeinden des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) ist die Sorge groß, zahlreiche Mitglieder sind eng mit Familienangehörigen und Freundeskreisen im Iran verbunden. Vor diesem Hintergrund hat die deutsch-persische Gemeindeentwicklung im BEFG einen Brief zur aktuellen Lage veröffentlicht.

Pastor Omid Homayouni hat ihn in deutscher und persischer Sprache verfasst. Der Brief beschreibt die Situation, nimmt biblische Perspektiven auf und ruft Gemeinden zu Gebet, Mitgefühl und Solidarität mit den Menschen im Iran auf. Er wird vom gesamten Leitungsteam der deutsch-persischen Gemeindeentwicklung getragen. 

„Wir leiden mit den iranischen Geschwistern in unseren Gemeinden und mit ihren Angehörigen im Iran“, so BEFG-Präsidentin Natalie Georgi und BEFG-Generalsekretär Christoph Stiba. „Wir beten und hoffen mit ihnen. Und wir erwarten von den politisch Verantwortlichen in Deutschland und weltweit, dass sie sich mit Nachdruck für ein Ende der Gewalt einsetzen. Friedlich, aber entschieden. Zugleich vertrauen wir darauf, dass Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, auch in dieser Situation Frieden wirken kann.“

Der BEFG ermutigt Gemeinden, den Brief in Gottesdiensten, Gebetszeiten und Gemeindeveranstaltungen zu nutzen.

Ein Artikel von Julia Grundmann