
Bundesfinanzen: Spannende Phase zum Jahresende
Kaufmännischer Geschäftsführer des BEFG hofft auf viele Jahresendspenden
Spätestens im November wird das Treiben in den Geschäften und Innenstädten Deutschlands bunter, greller und lauter. Dabei ist die Advents- und Weihnachtszeit eigentlich eine Zeit der Stille und Einkehr. Wie manch anderer wünscht sich auch Andreas Lengwenath, kaufmännischer Geschäftsführer des BEFG, weniger Trubel, Hektik und Spannung – und das aus einem besonderen Grund: Bringen doch die letzten Wochen des Jahres bei den Bundesfinanzen erfahrungsgemäß alles andere als Ruhe und Besinnlichkeit. Der BEFG finanziert sich ausschließlich aus freiwilligen Beiträgen und Spenden. Über die Hälfte der Spenden geht immer in den letzten Wochen des Jahres ein. Ob in diesem Jahr das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts erreicht werden kann, bleibt spannend.
Andreas Lengwenath dankt zunächst allen Unterstützern der Bundesgemeinschaft herzlich – auch im Blick auf die allgemeinen Spenden, das sogenannte Bundesopfer. So habe man durch Kollekten und Sonderopfer aus den Gemeinden sowie die Unterstützung von Einzelspendern in diesem Jahr bereits 495.000 Euro beim Bundesopfer verbuchen können: „Wir danken allen Spendern, die damit auch ihr Vertrauen zum Ausdruck bringen, dass wir die Gelder verantwortungsvoll einsetzen“, erläutert der kaufmännische Geschäftsführer. Mit Blick auf den Kalender appelliert Lengwenath: „Zum ausgeglichenen Haushalt fehlen noch rund 555.000 Euro Bundesopfer-Spenden, also mehr als die Hälfte. Ich vertraue dabei vollkommen auf die Unterstützung aus unseren Gemeinden und von unseren Spendern.“
Spenden an das Bundesopfer sind ein wesentlicher Pfeiler der Bundesfinanzen. Gemeinsam mit den Bundbeiträgen ermöglichen sie wichtige Aufgaben und Arbeiten des BEFG für die rund 800 Bundesgemeinden: Ein gemeindeorientiertes Seminarangebot für die zahlreichen Ehrenamtlichen, die Ausbildung von Pastoren und Diakoninnen an der Theologischen Hochschule, ein umfangreiches Beratungs- und Bildungsprogramm für die Gemeinden, Konzepte und Ideen für die Arbeit mit Senioren, Kindern und Jugendlichen sowie für die Evangelisation und Diakonie. Auch humanitäre Hilfsprojekte und Katastrophenhilfe in allen möglichen Teilen der Welt koordiniert der Bund. Regelmäßige, über das Jahr verteilte Spenden, die zur Realisierung all dieser Tätigkeiten beitragen, bringen dem BEFG mehr Planungssicherheit und weniger Spannung zum Jahresende.
Bei den Bundesbeiträgen aus den Gemeinden fehlen ebenfalls noch einige Zahlungen. Doch auch hier baut der kaufmännische Geschäftsführer auf die Solidarität und das Mitwirken der Bundesgemeinden. Mit Blick auf die kommenden herausfordernden Wochen weiß er: „Es liegt noch viel Arbeit vor uns. Je früher die Beiträge und Spenden bei uns eingehen, desto schneller haben wir Sicherheit bei dem gemeinsamen Bundeshaushalt.“ Und der kaufmännische Geschäftsführer hätte womöglich ein etwas entspannteres Weihnachtsfest.
Spenden an das Bundesopfer können ganz bequem online abgewickelt oder wie gewohnt per Überweisung mit dem Verwendungszweck "Bundesopfer" getätigt werden:
Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden i.D. K.d.ö.R.
Spendenkonto: 333 08
BLZ: 500 921 00 bei der Spar- und Kreditbank Bad Homburg v.d.H.
IBAN: DE14 5009 2100 0000 0333 08
BIC: GENODE51BH2
Ein Artikel von Timo Neumann