
Das neue Gesicht in der Arbeit mit Kindern
Jason Querner stellt sich vor
Seit 1. September arbeitet Jason Querner als Referent für die Arbeit mit Kindern im Gemeindejugendwerk. In einem Interview mit Daniel (Erzieher, Jugendreferent und Freund von Jason) stellt er sich vor …
Daniel: Hallo, Jason, zu Beginn, wie spricht man deinen Namen genau aus?
Jason: J A S O N. Nicht Dschäjssn. Meinen Eltern war es wichtig, mir einen biblischen Namen zu geben. Jason ist ein griechischer Name; nicht amerikanisch, wie viele vielleicht denken.
D: Okay, damit ist das schon mal geklärt. Erzähl uns ein bisschen was zu deiner Person.
J: Ich bin 26 Jahre alt und komme aus Berlin-Köpenick, wo ich die ersten 19 Jahre in Friedrichshagen aufgewachsen bin. Ich bin der Jüngste von drei Geschwistern und bin neben der Schule meinem Hobby der Schauspielerei nachgegangen. In den Jahren nach dem Abitur war ich viel in Deutschland unterwegs, unter anderem mit der Regenbogen-Str. Ich interessiere mich für Medien und habe mich dahingehend in verschiedenen Arbeitsfeldern betätigt. Hätte ich nicht den Weg der pädagogischen und theologischen Ausbildung gewählt, hätte ich sicher etwas mit Medien gemacht. Ich habe aber festgestellt, dass das Begleiten und Fördern von Menschen eher meinem Wesen entspricht als das Filmemachen über sie.
Ich würde mich als kreativen Menschen bezeichnen, der Spaß daran hat, neue Dinge zu entwickeln und Ideen in Konzepte umzusetzen. Ich liebe es, Musik zu machen. Ob es schön klingt, müssen andere beurteilen. Sport wird immer mehr zum Ausgleich für mich und ich spiele sehr gerne Gesellschaftsspiele. Aktuell lasse ich mich gerne zu einer Partie „Camel Up“ herausfordern. Seit gut einem Jahr bin ich mit Annika verlobt. Wir wollen nächstes Jahr heiraten.
D: Hast du ein besonderes Talent?
J: Ich kann mit einer Hand klatschen.
D:Woher kennst du das GJW?
J: Ich kenne das GJW schon seitdem ich etwa sieben Jahre alt bin. Ich war auf Kinder-Jungschar-Tagen, auf Freizeiten und später in der Jugendzeit arbeitete ich zunehmend mit, unter anderem bei Gottesdiensten und beim BUJU.
D:Was sind deine Aufgaben im GJW?
J: Zunächst einmal möchte ich mir einen Überblick verschaffen und schauen, woran die einzelnen Landes-GJWs zurzeit arbeiten und was die Mitarbeitenden aus der Abteilung Kinder und Jungschar bewegt. Dazu gehört es, viele Menschen kennenzulernen, worauf ich mich schon freue. Man sollte nur etwas Geduld mit meinem Namensgedächtnis haben.
Dann ist es mir aber auch wichtig, den Blick über den Tellerrand zu werfen. Ich sehe Potenzial in der Zusammenarbeit mit anderen Denominationen. Außerdem freue ich mich darauf zu organisieren, Schulungen zu geben, zu predigen und die Kinder und Mitarbeitenden unseres Bundes zu erleben.
D: Was wünschst du dir vom GJW?
J: Ich wünsche mir vom GJW, dass es weiterhin so offen bleibt für Veränderungen und kreative Ideen von seinen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern überall in Deutschland, aber auch von mir. Und ich wünsche mir vom GJW, dass es sich stets weiterentwickelt, sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinandersetzt und Vordenker ist.
D: Was darf sich das GJW von dir wünschen?J: Ich bin an sich ein kritischer Mensch, der aber nicht beim Kaputtreden stehen bleibt, sondern nach konstruktiven Lösungen sucht. Außerdem möchte ich daran arbeiten, dass das GJW ein klares Profil hat. In einer Gesellschaft der vielen Möglichkeiten, in der schwer zu erkennen ist, was richtig und gut ist, soll das GJW jungen Menschen ein identitätstiftender Wegweiser und auch ein Stück Heimat sein. Dabei möchte ich auf Gott vertrauen und den Mitarbeitenden helfen, Dinge anzugehen und Spaß an der Arbeit innerhalb des GJWs zu haben.
Ein Artikel von Mirko Thiele