Einheit in Vielfalt zum Wohle der Menschen

Präsident und Generalsekretär unterstreichen gesellschaftliche Verantwortung der Kirche

Der Präsident und der Generalsekretär des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG), Hartmut Riemenschneider und Christoph Stiba, haben sich für ein Kirchenmodell der Vielfalt ausgesprochen, das die gemeinsame Mitte des Glaubens betont und einen Beitrag für die Menschen in der Gesellschaft leistet. 
 
In der gemeinsamen Rede vor etwa 1.000 Delegierten und Gästen der jährlichen BEFG-Bundesratstagung in Kassel betonten Riemenschneider und Stiba, unterschiedliche Ausprägungen des christlichen Glaubens in den 800 Gemeinden des Kirchenbundes seien nicht nur zu respektieren, sondern ausdrücklich zu begrüßen. So gehe es auch beim Jahresthema Gemeindegründung darum, der Vielfalt unterschiedlicher Gemeindemodelle „gezielt Raum“ zu geben. Bei aller bunten Unterschiedlichkeit in Frömmigkeitsstilen oder kulturellen Gewohnheiten, die das Jahresmotto GRÜNDER:ZEIT für neue und bestehende Gemeinden im Blick habe, müsse das Zentrum des christlichen Glaubens das verbindende Element sein: „Es ist der Christus in unserer Mitte, den wir auf  jede  Weise,  in  alten  und  in  neuen,  in  konservativeren  und  in  liberaleren Gemeinden verkündigen wollen.“
 
Dieses Zeugnis fordere Christen heraus, so Riemenschneider und Stiba, sich leidenschaftlich für wichtige gesellschaftliche Belange zu engagieren, etwa für die Bewahrung der Schöpfung, für Gerechtigkeit und die Überwindung der Gräben zwischen Arm und Reich: „Das ist Gegenwarts- und Zukunftsaufgabe.“ Auch der Einsatz für Frieden und Menschenrechte gehöre zu dieser Verantwortung, wie der Präsident und der Generalsekretär am Beispiel eines aktuellen Briefs an die Bundesregierung deutlich machten. Darin hatte der sich BEFG im Mai zusammen mit anderen Mitgliedern der Vereinigung Evangelischer Freikirchen für gewaltfreie Konfliktlösung als Mittel der deutschen Außenpolitik eingesetzt.
 
Gemeindegründung ist unter dem Motto GRÜNDER:ZEIT Jahresthema 2014 im BEFG (www.gemeindegruenden.de). Viele BEFG-Gemeinden engagieren sich in ihrem Umfeld sozial (Beispiele: <link mission mission-live diakonie diakonieboerse _top>www.baptisten.de/mission/mission-live/diakonie/diakonieboerse). Zahlreiche überregionale Initiativen innerhalb des Bundes wie der Arbeitskreis „Evangelium und gesellschaftliche Verantwortung“ befassen sich mit gesellschaftlichen Themen oder engagieren sich für gemeinnützige Ziele im In- und Ausland, etwa die Diakonie und die Evangelisation im Dienstbereich Mission (www.baptisten.de/mission),  GJW global (www.gjw.de/gjw-global) oder die Hilfsorganisation German Baptist Aid (www.germanbaptistaid.de). In Kooperation mit einem örtlichen Baptistenbund hilft der BEFG Opfern des schweren Haiti-Erdbebens von 2010 (www.baptisten.de/haiti). Das Baptist Racing Team nimmt an Radrennen teil, um Spenden für wohltätige Zwecke einzufahren (www.baptisten.de/racingteam).

Ein Artikel von Michael Gruber