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„Gottes Segen bewegt … zum Aufbruch“

Himmelfahrtsgottesdienst bei der Bundesratstagung

In ihrer Predigt im Himmelfahrtsgottesdienst auf der Bundesratstagung sprach Pastorin Natalie Georgi, Präsidentin des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG), die Einladung aus, mit Gottes Segen Aufbruch zu wagen.

„Ich weiß, ich werd’s lieben, wenn ich angekommen bin“, griff Pastorin i.R. Andrea Kallweit-Bensel das Eröffnungslied auf. Sie führte durch den Himmelfahrtsgottesdienst der Bundesratstagung mit dem Thema „Gottes Segen bewegt … zum Aufbruch“, der online nacherlebt werden kann. Sie ist überzeugt: „Aufbruch beginnt nicht mit einer Entscheidung, sondern mit Segen.“

Mit der Himmelfahrt Jesu beginnt etwas Neues. Die Jünger erlebten einen geistlichen Aufbruch. Präsidiumsmitglied Dorothee Oesemann, Pastorin Dagmar Wegener und Andrea Kallweit-Bensel gaben frei nach Lukas 24,26-53 Stimmen der Jünger nach der Himmelfahrt wieder: „Irgendwie stand da plötzlich ein Toter zwischen uns und lächelte wie ein Geist“, so eine erschrockene Stimme. „Ich kann nicht anders glauben, wenn ich Jesus nicht anfassen kann“, äußerte eine andere. „Dann verschwand er. Er entschwebte in den Himmel. Und dann ist er nicht mehr gesehen worden.“ Die Jünger erkannten eine neue Wahrheit: Jesus ist auferstanden. Fortan veränderte sich ihre Beziehung zu Jesus grundlegend.

Blick in den Saal

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v.l.n.r.: Dagmar Wegener, Dorothee Oesemann, Andrea Kallweit-Bensel

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Natalie Georgi

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„Es ist so schön, euch zu sehen und gemeinsam unterwegs zu sein“, begann BEFG-Präsidentin Pastorin Natalie Georgi ihre Predigt. Sie hob das Bild hervor, dass Jesus seine Jünger segnete und während des Segnens verschwand. „Er geht im Segen.“ Dieser Segen höre nicht auf. Er gehe weiter von den Jüngern damals bis zu uns heute. Sie lud ein, sich vorzustellen, wie Jesus seine Hand auf ihre Schultern legt und sie segnet. „Die Jünger hatten nach Himmelfahrt nicht mehr Jesus zum Anfassen. Deswegen mussten sie aufbrechen“, so Georgi. Auch wenn sie etwas loslassen mussten, so sei doch ihr Gewinn, dass Gott etwas Größeres machen würde. So seien sie ausgesendet, zu verkündigen: „Gott möchte sich mit dir versöhnen.“ Dabei hielten sie fest an Jesu Gegenwart, die nicht mehr leibliche, sondern geistige Realität sei. Die BEFG-Präsidentin ermutigte zum Aufbruch: „In diesem Segen dürfen wir wandeln, leben, zweifeln, hadern, hinterfragen und auch schwächeln.“

„Mich hat herzlich verlangt“, so Jesus beim letzten Abendmahl. Die Anwesenden feierten im Anschluss an die Predigt das Abendmahl und hatten die Möglichkeit, für sich beten zu lassen. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Jan Primke und seiner Band gestaltet.

Beim gemeinsamen Abendmahl

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v.l.n.r.: Andrea Kallweit-Bensel, Jonas Kakenge Mbwenga, Henrike Ochterbeck

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v.l.n.r.: Natalie Georgi, Dr. Maximilian Zimmermann, Andrea Kallweit-Bensel

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Die National Baptist Convention of Namibia (NBCN) wurde vor einer Woche in das Missionswerk EBM INTERNATIONAL aufgenommen. Der BEFG hat eine Partnerschaft mit der NBCN. Jonas Kakenge Mbwenga, der Koordinator der Partnerschaft von Seiten der NBCN, berichtete – wie auch beim Eröffnungsabend, dass er Segen im gegenseitigen Voneinander-Lernen erlebt hat. Die Kollekte des Gottesdienstes kommt der Partnerschaft mit der National Baptist Convention of Namibia zugute.

Am Abschluss des Gottesdienstes wurden Dr. Maximilian Zimmermann, der am 1. April seinen Dienst als Generalsekretär begonnen hat, und Natalie Georgi, die beide dieses Jahr zum ersten Mal den Bundesrat leiten, unter den Segen Gottes gestellt.

Ein Artikel von Jasmin Jäger