
Der Fonds „Not in der Welt“ des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
Liebevolle Menschen an der Seite zu haben, die helfen: Das ist das Wichtigste in Zeiten von Kriegen und Katastrophen.
Ganz aktuell wurden wieder Winterhilfen in Syrien und im Libanon bewilligt und auch die humanitären Hilfen im Irak und in Syrien sind weiter geplant. Die Baptistengemeinde in Kfarbo/Syrien unterstützt mit unserer Hilfe 100 Familien mit Nahrungsmitteln über das ganze Jahr, die ihre Heimat verlassen mussten. Hier sind mittlerweile intensive Beziehungen gewachsen und die Geschwister können mit den Spenden ganz praktisch zeigen, dass Gott die Menschen nicht vergessen hat.
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Die Lage hat sich im Libanon in den letzten Jahren kontinuierlich verschärft. Besonders in die Vororte Beiruts sind viele Menschen aus dem Süden des Landes geflohen. Hier ist unsere Partnerorganisation Thimar mit vielen Bildungseinrichtungen aktiv und hilft Familien ganzheitlich. Seit vielen Jahren werden in den Monaten Dezember bis März Winterhilfen verteilt. Mit unserer Hilfe werden bis zu 2500 Familien Decken, Teppiche, warme Kleidung, aber auch Heizöffen und Gas erhalten, um ihre notdürftigen Unterkünfte heizen zu können. Die Verteilung der Hilfe wird in Kooperation mit örtlichen Kirchengemeinden durchgeführt, die mittlerweile große Erfahrung darin haben, effektiv und bedarfsorientiert zu helfen. Durch die bestehenden Beziehungen gelingt es die Haushalte zu identifizieren, die besonders starke Not leiden.
Auch in Syrien bleibt die Sicherheitslage weiter unklar: Trotz aller Ungewissheit sind mehr als eine Million Menschen aus den Nachbarländern in ihre Heimat nach Syrien zurückgekehrt. Der Zugang zu den wesentlichen Lebensgrundlagen hat sich dadurch weiter verschlechtert und viele Familien sind besonders in den Wintermonaten von großer Not bedroht. Mit unserer Hilfe will Thimar auch in Syrien bis zu 5000 Familien unterstützen. Im Land gibt es seit vielen Jahren gute Beziehungen zu lokalen Partnern und Kirchen, die die Hilfe an die Menschen verteilen. Ein Fokus liegt dabei auf Haushalten, wo die Väter getötet wurden oder ein Familienmitglied von Behinderung oder chronischer Krankheit betroffen ist. Viele Familien leben in notdürftigen Zelten und sollen mit Decken und warmer Kleidung Hilfe erfahren.

