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Treffen der Aufarbeitungskommission
Neue Internetseite und Konzeptionierung der Arbeit
Nach dem Bundesrat hat sich die Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden konstituiert und ihre Arbeitsweise konkretisiert.
Die Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt wurde beim letzten Bundesrat berufen. Sie befindet sich aktuell in der Phase der internen Konzeptionierung. Das bedeutet, dass die Mitglieder derzeit die Arbeitsweise und Abläufe für die zukünftige Bearbeitung von Anfragen und Fällen erarbeiten. Bei ihrem letzten Treffen Mitte August hat die Kommission beschlossen, künftig narrative, also erzählende Interviews zu führen. In einem zweiten Schritt sollen daraus Thesen zur Aufdeckung und Analyse von sexualisierter Gewalt, begünstigenden Bedingungen und Strukturen im BEFG gebildet werden. Unter befg.de/aufarbeitung sind ab sofort weitere Informationen zur Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im BEFG zu finden.
Von sexualisierter Gewalt betroffene Menschen können sich an die Anlaufstelle für Betroffene sexualisierter Gewalt wenden. Neben dieser Möglichkeit der Intervention können sie auch Kontakt zur Aufarbeitungskommission aufnehmen. „Ihr seid nicht allein. Es gibt geschulte Menschen, die Euch zuhören und beistehen wollen“, so Anna Eberbach, Sprecherin der Kommission zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im BEFG. Wer Fragen oder Anliegen hat, kann sich jederzeit eine E-Mail an aufarbeitungskommission(at)befg.de schreiben. Die Kommission bittet um Geduld und Verständnis, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine inhaltlichen Rückmeldungen oder weiterführenden Informationen gegeben werden können.
Ein Artikel von Jasmin Jäger