Pastoralpsychologische Weiterbildung in Seelsorge - KSA

Die „Klinische Seelsorgeausbildung“ (KSA) ist ein Lernmodell, bei dem die gesamte pastorale Existenz praxisbezogen, persönlich und im interaktiven Kontakt einer Kleingruppe zum Thema wird. Ziel ist die Vertiefung der pastoralen, insbesondere der seelsorgerlichen und kommunikativen Kompetenz.

Ursprünglich entwickelt wurde die „Clinical Pastoral Education“ in den USA. Diese Form der Seelsorgeausbildung zeichnet sich durch ihre praxisbezogene und fallorientierte Lernmethode aus. Seelsorge und Kommunikation werden im Rahmen der pastoralpsychologischen Weiterbildung in Seelsorge ganzheitlich und erfahrungsbezogen gelernt (Learning by doing). Deshalb ist neben der Kursarbeit in der Gruppe die seelsorgerliche Praxis auf einer Station bzw. Abteilung fester Bestandteil des Kurses.

Die Einrichtungen des Praxisfeldes gehören zur Immanuel Albertinen Diakonie: Eine Klinik mit Regelversorgung sowie einer Palliativstation und einer psychiatrischen Abteilung, des Weiteren eine Senioreneinrichtung und ein Hospiz. Der Einsatz der Teilnehmenden im Praxisfeld wird nach ihren Interessen und Erfahrungen ausgewählt.

Der Kurs wird in Kooperation mit der Immanuel Albertinen Diakonie nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Pastoralpsychologie (DGfP/KSA) durchgeführt.

Der Kurs richtet sich an Hauptamtliche aus allen Kirchen und Freikirchen, die seelsorgerlich tätig sind und ihre Persönlichkeit und Praxis pastoralpsychologisch reflektieren und weiterentwickeln wollen.

Unser Kurs Seelsorge und Beratung ist auch als KSA-Kurs anerkannt. Informationen dazu finden Sie hier. 


Informationen zum nächsten KSA-Kurs 2023

Der nächste KSA-Kurs findet 2023 in Woltersdorf statt. Die Kursblöcke sind wie folgt geplant: 

  • 17. - 28. April 2023
  • 05. - 16. Juni 2023
  • 11. - 22. September 2023

Weitere Informationen finden Sie hier


Ein Artikel über die Klinische Seelsorge-Ausbildung (KSA)

Wie lernt man Seelsorge?

Ein Artikel von Vera Kolbe und Thorsten Graff, in: DIE GEMEINDE, o. Jg., 04/2021, S. 12-13

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