Fördergelder für Gemeinden und Projekte


In vielen Gemeinden gibt es gute Projekte und Ideen, die am Geld scheitern. Das ist oft sehr schade - und nicht alternativlos! Vielen ist gar nicht bewusst, was alles nicht nur förderungswürdig ist, sondern auch förderfähig. Deshalb gibt es diese Homepage und einen Arbeitskreis, um aufzuklären und zu ermutigen.



Aktuelles

Förderprogramm „Engagement fördern. Ehrenamt stärken. Gemeinsam wirken.“

Ein Förderprogramm der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Die Förderschwerpunkte:

• Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft

• Nachwuchsgewinnung

• Struktur- und Innovationsstärkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen

Wichtig: Die Antragstellung muss spätestens bis zum 1. November 2020 erfolgen!

Bitte beachtet wegen der Förderrichtlinien, den Antrag auf Eurem offiziellem Briefkopfbogen zu stellen, aus dem die Rechtsform (K.d.ö.R. im BEFG bzw. eigene Körperschaftsrechte) eindeutig hervorgeht.

Weitere Informationen zum Förderprogramm findet Ihr hier.

Interreligiöses Projekt „Weißt Du, wer ich bin?“

Das interreligiöse Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ bekommt eine Neuauflage. Damit führen die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), der Zentralrat der Juden in Deutschland, die Türkisch-Islamische Union (DITIB), der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland, der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) und der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) ihr bundesweites Engagement für interreligiöse Verständigung und Zusammenarbeit fort.
Seit dem 16. September leitet Maria Coors als Koordinatorin die vierte Phase des Projektes 2020-2022. Neben den Trägern fördert vor allem das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat das Projekt mit über einer Million Euro. In der letzten Projektphase von 2016-2019 konnten insgesamt 138 Einzelinitiativen unterstützt werden.

Mit dem Geld können bundesweit Projekte gefördert werden, die das friedliche Zusammenleben in Deutschland untereinander und die Integration neu Hinzugekommener auf der Basis des interreligiösen und interkulturellen Dialogs zum Ziel haben. Die Religionsgemeinschaften sind Brückenbauer und wichtige Akteure bei der Integration und in der Etablierung einer offenen Zivilgesellschaft. Die Schwerpunkte der vierten Projektphase liegen auf der zielgruppenspezifischen Bildungsarbeit, der gemeinsamen Verständigung über Menschenrechte und der Stärkung von nachbarschaftlichem Engagement.

Die Digitalisierung von interreligiösen Bildungs- und Begegnungsformaten wird mit einem besonderen Förderschwerpunkt in diesem Bereich unterstützt. Einzelinitiativen können mit bis zu 15.000 Euro gefördert werden.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.weisstduwerichbin.de. Dort sind auch die Antragsrichtlinien und die Bewerbungsformulare für Einzelprojekte eingestellt.


Einen Bericht über das Forum Fördermittel digital im September findet Ihr hier.

Hier gibt es die Vorträge zum Nachschauen.

Und hier lest Ihr den Bericht vom Forum Fördermittel im Juni.



Ein Sozialpreis für soziales Engagement - Download Flyer




Übersicht Finanzquellen

Kommunal/Lokal

„Aktion: Neue Nachbarn“

Die örtlichen Job-Center fördern die Integration von Langzeit-Arbeitslosen z.B. durch einen 1-€-Job, einen geförderten Arbeitsvertrag nach § 16 e SGB II ( 2 Jahre Förderung mit 75 bzw. 50 %) oder § 16 i SGB II (5 Jahre Förderung von 100 % bis 70%). Dadurch gibt es die Möglichkeit, mit einer Verknüpfung von 1-€-Job-Stellen und 16e + i-Stellen ein komplettes Projekt zu realisieren z.B. ein Begegnungs-Cafe.
Download Broschüre 1 
Download Broschüre 2

Das „Kommunale Integrations-Zentrum“ (KI) unterstützt die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer. Hier werden sie beraten, die Mitarbeiter des KI fungieren als „Lotse“ in der Verwaltung. Über die Möglichkeiten, Fördermittel zu beantragen, wird informiert. Förderanträgen werden angenommen und weitergeleitet.

Integrationspauschale für Flüchtlinge – die Kommunen erhalten vom Bund für jeden Flüchtling eine sogenannte Integrationspauschale zur freien Verwendung.  z.B. hat die Stadt Wuppertal aus diesen Mitteln ein Förderprogramm für die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit aufgelegt, woraus z.B. „niederschwellige Sprachkurse mit Kinderangebot“ (eine Entlastung bei der Kindergarten-Platz-Situation), Finanzierung eines Festes oder Ähnliches finanziert werden.

Sponsoren, z. B. Unternehmen vor Ort, Sparkassen und Banken, Supermärkte

Crowdfunding

Ideenwettbewerbe/Bürgerbudgets
In den Städten gibt es verschiedenste Plattformen, wie Geld gesammelt wird, um der Stadt Gutes zu tun. Z.B. in Wuppertal verteilen die Stadtwerke Punkte an die Kunden, die wiederum ihre Punkte auf Projekte verteilen dürfen.

Lokale/Kommunale Förderprogramme für Initiativen und Projekte (z.B. KLI Havelland)
Gut-für-Wuppertal ist eine Spendenplattform für das Gemeinwohl der Stadt – von www.betterplace.org (größten Online-Spendenplattform) und der Stadtsparkasse.

In anderen Städten finanzieren die Sparkassen in Eigenregie verschiedene soziale Projekte in der Stadt.

Diakonie

Caritas/Katholisches Bildungswerk